Konsumentenorientiertem Lernverhalten begegnen
In vielen Lehrveranstaltungen, insbesondere in Grundlagenveranstaltungen, wird Studierenden zunächst eine Menge an Faktenwissen und Grundkenntnissen vermittelt. Dabei wird von Teilnehmenden häufig erwartet, dass sie zuhören, Wissen aufnehmen und mitdenken. Sollen dann im weiteren Verlauf der Veranstaltung Fallstudien, Ergebnisse oder Aufgaben besprochen und diskutiert werden, verharren Studierende oftmals in einer von Passivität geprägten Konsumentenrolle. Dadurch, dass Lehrende im Zeitverlauf immer mehr in eine Alleinunterhalter-Rolle rutschen, verfestigt sich die Rollenverteilung zunehmend.
Unabhängig davon, ob Lehrveranstaltungen online, in Präsenz oder hybrid durchgeführt werden, zeichnen sich erfolgreiche Veranstaltungen dadurch aus, dass sie aus der Perspektive der Lernenden gedacht und gestaltet werden und diese aktiv in die Lehr-Lernsituation mit eingebunden werden. Dieser Online-Workshop bietet hierzu Lösungswege an, um die eigene Lehre entsprechend zu planen und zu gestalten. Es werden Lehrkonzepte und Tools vorgestellt und diskutiert, die ein Fundament für teilnehmendenorientierte Lehre bieten.
Inhalte der Veranstaltung:
- Lehre an den zentralen Wissensstrukturen und Kompetenzen, die die Lernenden aufbauen sollen, ausrichten
- Möglichkeiten, Studierende zu einer aktiven Teilnahme an Lehrveranstaltungen zu bewegen
- Stoffreduktion auf das, was Studierende wirklich können und wissen wollen und sollen
- Lehre als Lernprozessbegleitung, sodass Lernen nicht ausschließlich am Semesterende, sondern während der gesamten Veranstaltungsperiode stattfindet
Zielgruppe sind Lehrende mit und ohne Lehrerfahrung.
- Hochschuldidaktik
- Lehrende
Prof. Dr. Peter Hartel
Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Bielefeld; Hochschuldidaktischer Coach und Referent
- AE: 4
Donnerstag, 01.10.2026, 09:00 Uhr - 12:15 Uhr